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Husten- und Niesschutz: Sicher durch die kalte Jahreszeit

Jetzt ist Schutz wichtiger denn je: In Zeiten mit kälteren Temperaturen steigen die Corona-Fallzahlen wieder deutlich an.

Dies hat verschiedene Gründe – so spielt sich das Leben im Gegensatz zum Sommer wieder stärker in Innenräumen ab und Viren haben bei Kälte generell eine längere Überlebensdauer. Daher sind die AHAL-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen, neu hinzugekommen: regelmäßig lüften) gerade von größter Bedeutung. Doch nicht überall ist das möglich. Besonders gefährdet sind ohnehin Personen in Bereichen, in denen sich direkter persönlicher Kontakt oder das Zusammenkommen auf engstem Raum nicht vermeiden lassen. Das Spektrum reicht vom Schulunterricht über die Gastronomie bis hin zum öffentlichen Nahverkehr. Zu Anfang der Pandemie gab es zwar provisorische Lösungen wie die, den Vorderbereich in Linienbussen zu sperren, um den Fahrer zu schützen. Bald mussten jedoch neue Ideen her: Im Falle der großangelegten Umrüstung der Hamburger Busse mit Trennscheiben wurde sogar überregional berichtet. Während es in einem vorherigen Beitrag um die verschiedenen Lösungen von item für den Husten- und Niesschutz ging, widmen wir uns jetzt konkreten Praxisbeispielen, darunter auch unserem Mitwirken bei dem Projekt für einen sicheren Busverkehr in der Stadt an der Elbe.

Sicherer und flexibler Husten- und Niesschutz

Entdecken Sie unsere Lösungen für gezielten Hygieneschutz mit Trennwänden und mehr – in der allgemeinen Übersicht oder auf der Seite über den Schutz für Schüler, Lehrer und Studierende.
ALLGEMEINE LÖSUNGEN ANSEHEN
FÜR SCHULEN UND UNIVERSITÄTEN

Trotz Corona „freie Fahrt“ für Hamburgs Busse

Ab dem 14. März 2020 blieben die Vordertüren der Linienbusse im Hamburg geschlossen, zudem wurde der Fahrerbereich mit Flatterband abgesperrt und die vorderen Sitze mussten freibleiben. All dies diente dem Ziel, das Fahrpersonal vor Corona zu schützen. Zwischen Ende Juni und Mitte August kam es dann von Seiten der Hamburger Hochbahn und der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) zu einer Umbauaktion, die beeindruckt: 1500 Busse wurden einzeln umgerüstet und mit Trennscheiben aus Sicherheitsglas zum Schutz der Fahrerinnen und Fahrer ausgestattet. Mit an Bord: Klemmprofile von item für die Rahmen der Scheiben. Jan Dreßler von item Hamburg berichtet: „Es standen drei verschiedene Lösungen zur Debatte und die Wahl fiel auf uns. Wir haben die Klemmprofile mit Gewindebearbeitung, Verbindungstechnik, Nutensteinen und Abdeckkappen nach Hamburg geliefert. In den verschiedensten Längen und Stückzählen, weil zahlreiche Busvarianten im Einsatz sind. Die Montage erfolgte vor Ort durch den Kunden an sechs verschiedenen Buszentralen.“

Nach dem Abschluss der Arbeiten ist der vordere Bereich der Busse endlich wieder zugänglich. Das hat gleich mehrere Vorteile: So kann das Personal nicht nur unbesorgt Tickets verkaufen. Da durch die Vordertüren wieder gelüftet werden kann und sich die Fahrgäste besser verteilen können, ist zudem für eine bessere Luftverteilung gesorgt. Mund-Nasen-Schutz ist aber nach wie vor Pflicht. Wie lange die Lösungen eingesetzt werden, steht aktuell noch nicht fest. Es ist allerdings gut denkbar, dass sie auch nach dem Ende der Corona-Pandemie genutzt werden, da sie generell in der Erkältungszeit einen sicheren, allgemeinen Schutz vor Viren bieten. In Hamburg kam es noch zu einer weiteren besonderen Anwendung unseres Husten- und Niesschutzes: Als wir hörten, dass Daniel Schmidt, der Wirt der bekannten Kneipe „Elbschlosskeller“ unter dem Motto „Wer, wenn nicht wir“ Kleidung und Nahrungsmittel an Bedürftige verteilt, haben wir eine Schutzwand und einen Desinfektionsmittelspender zur Verfügung gestellt, um diese wohltätige Aktion zu unterstützen.

Husten- und Niesschutz von i-Dötzchen

Hinsichtlich der Frage, wie leicht sich kleine Kinder infizieren und andere Personen anstecken können, gehen die Meinungen auseinander. Gleichzeitig sind sich alle Beteiligten einig, dass sowohl Kinder als auch das Personal in Kindertagesstätten und Schulen den bestmöglichen Schutz benötigen. So auch im Falle der Paulusschule in Düsseldorf: Hier galt vor den Sommerferien eine interne Maskenpflicht für die Klassenräume, die jedoch aufgrund neuer Verordnungen auf Landesebene nicht fortgeführt werden konnte. „Nach den Ferien, in denen ja viele Leute in Urlaub waren, haben wir uns natürlich gesorgt. 30 Kinder sitzen in einem Raum, der 50 Quadratmeter groß ist, eng an eng. Was kann man tun?“, sagt Monika Maraun, die Schulleiterin der Paulusschule. „Und dann habe ich vom Husten- und Niesschutz von item gehört.“ Als wir wiederum von der Situation in Frau Marauns Schule erfuhren, haben wir gerne Material für die drei Klassenräume der Erstklässler bereitgestellt.

In diesen Klassenräumen sind die Schüler jetzt stets durch seitliche, durchsichtige Schutzscheiben von ihren Sitznachbarn getrennt. Diese Schutzscheiben sind in leicht anzubringende Tischtrenner eingefasst. Das Risiko einer Tröpfcheninfektion sinkt somit deutlich – zugleich sind die Kinder nicht isoliert, ganz im Gegenteil, wie Frau Maraun betont: „Das ist eine tolle Lösung, weil die Kinder nebeneinander sitzen und sich sehen können. Sie sind nicht in einer Kabine oder etwas Ähnlichem, können die Maske abziehen und sind trotzdem geschützt.“ Auch der Tischaufbau musste nicht verändert werden, Gruppentische gibt es ohnehin seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr. Insgesamt können sich die Kinder also wieder freier bewegen, wozu auch eine weitere Lösung beiträgt: Vor dem Lehrerpult befindet sich eine Trennwand mit Schutzscheibe, sodass die Schüler unbesorgt nach vorne gehen und beispielsweise Selbstgebasteltes präsentieren können. „Eine Superlösung“, betont Monika Maraun.

Zwischen den Kindern befinden sich Tischtrenner und vor dem Lehrerpult eine Trennwand – alle Lösungen sind mit Kunststoffscheiben versehen.

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