
Mit einem maßgeschneiderten Transportwagen für Hochwassereinsätze der Feuerwehr sorgt die Feinwerktechnik Ritzenthaler GmbH für mehr Sicherheit, Ergonomie und Flexibilität.
Nur wenn Einsatzkräfte der Feuerwehr sicher und effizient arbeiten können, sind sie in der Lage, anderen zu helfen. Dieser Grundsatz beginnt schon bei der Ausrüstung: Wie schnell lässt sich das benötigte Material greifen? Wie lässt sich ein Transportwagen der Feuerwehr bei unebenen oder schrägen Straßen sichern? Was passiert, wenn Einsatzkräfte an schwer beladenen Ausrüstungswagen die Kraft oder das Bewusstsein verlieren? Genau solche Fragen hat sich item pluspartner Feinwerktechnik Ritzenthaler gestellt und einen modularen Hochwassereinsatzwagen mit geschützter Totmannbremse für die Feuerwehr entwickelt.

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Feinwerktechnik Ritzenthaler: item pluspartner seit 2004
Feinwerktechnik Ritzenthaler ist seit 2004 item pluspartner und damit einer der ersten überhaupt. Das Familienunternehmen hat sich auf kundenspezifische Lösungen in den Bereichen Vorrichtungsbau, Sondermaschinen und Linienarbeitsplätze spezialisiert. Dabei wird jedes Produkt im Unternehmen speziell für individuelle Kundenanforderungen entworfen und anschließend umgesetzt.
„Wir besuchen unsere Kunden vor Ort und schauen, welche Herausforderungen gelöst werden müssen. Dann entwickeln wir die dafür passende Lösung“, erklärt Geschäftsführer Boris Ritzenthaler. Auch bei der Entwicklung des Transportwagens für die Feuerwehr Bad Krozingen hat sich dieses Prinzip bewährt.
Modularer Hochwassereinsatzwagen: So kam es zu dem Projekt
Auf Anfrage der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt Bad Krozingen sollte für Hochwassereinsätze ein sicherer, kompakter sowie flexibel einsetzbarer Transportwagen entstehen, der genau auf die vorhandene Ausrüstung zugeschnitten ist. „Auf dem Markt gab es bisher immer nur Standardlösungen. Daher wandte sich die Feuerwehr an uns.“, berichtet Boris Ritzenthaler.
Auf dem Markt gab es bisher immer nur Standardlösungen. Daher wandte sich die Feuerwehr an uns.
Für die Konstruktion stellte die Feuerwehr sämtliche Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung. So konnte Feinwerktechnik Ritzenthaler den Wagen passgenau für diese Komponenten konstruieren. Dabei lag ein Fokus auf Ergonomie: Schwere Komponenten wie Pumpen und Kabeltrommeln sind im unteren Bereich des Wagens platziert, während leichtere Komponenten und abrollbare Schläuche weiter oben verstaut werden. In mehreren Entwicklungsschleifen und in enger Abstimmung mit der Feuerwehr entstand schließlich ein robuster Transportwagen, mit dem sich Ausrüstung der Feuerwehr schnell und sicher transportieren sowie handhaben lässt.

Modulares Gefachesystem für die flexible Anpassung an wechselnde Ausrüstung
Eine Besonderheit des Hochwassereinsatzwagens ist das universell anpassbare Gefachesystem – ein System aus Trennwänden, die verschiedene Komponenten voneinander trennen. „Bei herkömmlichen Einsatzwagen sind die Facheinteilungen fest vorgegeben. Ändert sich die Ausrüstung, muss ein komplett neues Gefache bestellt werden“, erklärt Boris Ritzenthaler. Daher entwickelte das Unternehmen ein System, bei dem verschiedene Fächer flexibel veränderbar sind. Eine Wabenstruktur in den Schubladen ermöglicht eine individuelle Feldaufteilung, die mithilfe von T-Stücken werkzeugfrei umgebaut werden kann.
Über die Nut im verbauten item Profil lassen sich die Trennelemente einfach durch Lösen der Schraube in die gewünschte Position verschieben.
Auch die Schlauchhalterungen sind stufenlos verschiebbar: Über die Nut im verbauten Profil lassen sich die Trennelemente einfach durch Lösen der Schraube in die gewünschte Position verschieben. So können Schläuche unterschiedlicher Breiten jederzeit flexibel angeordnet und hinzugefügt werden.

Sicheres Bewegen des Transportwagens für die Feuerwehr: Totmannbremse in der Profilnut
Ein grundsätzliches, zentrales Sicherheitsfeature von Einsatzwagen ist die Totmannbremse: Sobald der Griff losgelassen wird, bleibt der Wagen sofort stehen. So ist sichergestellt, dass der Bedienende etwa bei einer Ohnmacht nicht durch den Wagen verletzt wird. Bei herkömmlichen Einsatzwagen wird diese Bremse über freiliegende Seilzüge betätigt. Der Nachteil: Reißt der Seilzug, etwa weil ein herabfallendes Teil es beschädigt, ist die Bremse außer Kraft und der Wagen rollt unkontrolliert los.
Wir haben alles so konstruiert, dass die Bremse nicht mehr durch äußere Einflüsse gefährdet ist. Keine Seilzüge, sondern Zugstangen, die geschützt in der Nut laufen.
Zur Minimierung dieses Risikos entwickelte Feinwerktechnik Ritzenthaler für den Hochwassereinsatzwagen eine Bremsmechanik, die innerhalb der Profilnut verläuft. „Wir haben alles so konstruiert, dass die Bremse nicht mehr durch äußere Einflüsse gefährdet ist. Keine Seilzüge, sondern Stangen, die geschützt in der Nut laufen“, erklärt der Geschäftsführer. Konkret nutzt die Konstruktion die Nut des item Profils 8: Eine Zugstange mit passendem Durchmesser läuft in der Profilnut und überträgt die Bremsbetätigung über ein gefrästes Verbindungselement direkt auf den Bremshebel.

item Profiltechnik als konstruktive Basis
Für den modularen Hochwassereinsatzwagen kombinierte Feinwerktechnik Ritzenthaler Sonderbauteile unter anderem aus dem 3D-Druck mit Komponenten des item Systembaukastens. Der Grundrahmen besteht aus item Aluminiumprofilen der Baureihen 8 und 5 in den Abmessungen 40×40 und 80×40. Ergänzt wird die Konstruktion durch Edelstahlverbindungstechnik und Standardwinkel von item. Die Modularität der item Profile ermöglicht es, nachträglich Halterungen und Befestigungen hinzuzufügen. Gleichzeitig bieten unsere Profile die nötige Stabilität, um hohe Lasten sicher zu transportieren. „Mit der item Profiltechnik können wir Konstruktionen bauen, die modular und stabil zugleich sind. Für uns ist das die ideale Basis, um kundenspezifische Lösungen zu entwickeln“, so Boris Ritzenthaler.
Aus dem Projekt für die Feuerwehr Bad Krozingen hat Feinwerktechnik Ritzenthaler inzwischen einen Grundwagen entwickelt. Dieser standardisierte Basisaufbau wird als Grundlage für kundenspezifische Einsatzwagen mit individuellen Aufteilungen und Gefachen verwendet. Bereits jetzt werden für mehrere freiwillige Feuerwehren verschiedene Transportwagen dieser Art realisiert.
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