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Treppen/Podeste System im Hauptsitz von Miele

Wie eine flexible Konstruktion aus Treppen und Podesten für einfache und sichere Zugänge sorgt.

Das 1899 gegründete Traditionsunternehmen Miele ist für seine Elektrogeräte im Haushalt, in medizinischen Einrichtungen und in Gewerbetrieben weltweit bekannt. Unter den 12 Produktionsstandorten ist das Gerätewerk am Hauptsitz in Gütersloh das größte. Hier werden neben  Pressbauteilen, Gussbauteilen sowie emaillierten Gehäuseteilen für andere Miele-Werke vor allem Wachmaschinen produziert. An deren Entwicklung und Fertigung wirken am Gütersloher Standort rund 2300 Mitarbeiter mit. Bei der Produktion der Schalterblenden für Waschmaschinen kommt ein spezielles Montagesystem zum Einsatz: Hierbei werden die Einzelkomponenten mit in Karreeform angeordneten Transportbändern zu den Arbeitsstationen befördert. Damit die Mitarbeiter sicher über diese Bänder steigen und in den Innenbereich gelangen können, setzt Miele auf das Treppen/Podeste System von item.

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Eine kompakte Lösung für alle schwer erreichbaren Bereiche

Der Transport der Schalterblendenkomponenten zu den Arbeitsstationen erfolgt über einen Werkstückträger-Umlauf. In der Fertigung wird der Platz durch die Anordnung der Transportbänder im Karree zwar bestmöglich genutzt, allerdings ist der Innenbereich nur schwer zu erreichen: So lassen sich die hüfthohen, circa einen Meter breiten Transportbänder ohne Unterstützung nicht überwinden. Allerdings muss der innere Bereich unbedingt zugänglich sein, weil dort regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Automationsanlage durchgeführt werden. Miele benötigte daher spezielle Konstruktionen für Treppen und Podeste. Aufgrund positiver und langjähriger Erfahrungen mit Bauteilen von item, etwa für Überstiege in der Produktion, war schnell klar, wer dieses Projekt betreuen sollte. Anstelle von zahlreichen einzelnen Überstiegen entschied sich Miele hier für ein kompaktes System, um einen Zugang zu verschiedenen Stellen zu ermöglichen.

Der Boden des Podests setzt sich aus geriffelten Aluminiumprofilen zusammen. Die geschlossenen Außenflächen schützen das sich darunter liegende Transportband vor Verschmutzungen.

Hierbei bestand die größte Herausforderung darin, den vorhandenen Raum auf die bestmögliche Weise zu nutzen. Die Lösung ist ein item Treppen/Podeste System von 12 m Länge – mit einem Aufgang, drei Abgängen und zwei Leitern. Eine Treppe mit einem Steigungswinkel von 45° dient als Aufgang. Diese führt die Mitarbeiter zum 1120 mm breiten, länglichen Podest. In den Innenraum gelangen sie über drei seitliche Treppenabgänge mit einem Steigungswinkel von 45° und zwei Leitern mit einem Winkel von 90°. Dort können sie im Servicefall unter anderem die Ventilinseln und Datentechnik bedienen. Das Podest bietet nicht nur eine weitere Arbeitsfläche – sein Boden setzt sich zudem aus geriffelten Aluminiumprofilen zusammen. Die geschlossenen Außenflächen schützen das sich darunter befindliche Transportband vor Verschmutzungen. Zusätzlich gewährleisten Fußleisten aus dem Profil 8 120x16E, dass keine Gegenstände vom Podest herunterfallen können.

Sicheres und flexibles Treppen/Podeste System

Mit ihrer rutschhemmenden Oberfläche sorgen die aus Aluminiumprofilen bestehenden Stufen für einen sicheren Halt und Tritt. Daneben verfügt das Treppen/Podeste System über eine Absturzsicherung: Komponenten wie Klappentüren an den Leiteröffnungen sowie ein Geländer mit Handlauf, Knieleisten und Pfosten wirken Arbeitsunfällen gezielt entgegen. Individuelle Anforderungen können aufgrund des Baukastensystems leicht realisiert werden. So handelt es sich bei den Federklappentüren oberhalb der Leitern um Sonderanfertigungen für den Schutz vor Stürzen. Die Trittleisten aus dem Profil 8 120x16E sind sogar 20 mm höher als vorgeschrieben und gehen damit über die maßgebliche DIN EN ISO 14122 hinaus. Da sich die runden Pfosten und Handläufe aus den Profilen 8 D40 durch glatte und in sich geschlossene Oberflächen auszeichnen, minimieren sie die Gefahr von Verletzungen. Weitere Vorteile des Treppen/Podeste Systems zeigen sich beim Aufbau: Aufgrund der modularen und flexiblen Verbindungstechnik sind weder Schweißarbeiten noch Gehrungsschritte beim Geländer notwendig. Komponenten aller Art lassen sich einfach an den Aluminiumprofilen verschrauben.

Über das 11,20 m lange Podest können die Mitarbeiter verschiedene Anlagenbereiche viel besser erreichen, was die Service- und Wartungsarbeiten deutlich schneller und komfortabler macht.

Wenn sich die Anforderungen ändern, kann die Konstruktion unkompliziert verändert oder erweitert werden. Dies liegt nicht nur an der Modularität der Verbindungstechnik, sondern auch daran, dass das Treppen/Podeste System nicht mit der Produktionsanlage verschraubt ist. Mögliche Anpassungen haben auf diese also keinerlei Auswirkungen. Geliefert wurde das System in Form von teilmontierten Baugruppen, die sich in kürzester Zeit aufbauen ließen. Zuvor war die Gesamtkonstruktion von item in Solingen getestet worden. Gäbe es zahlreiche einzelne Überstiege, so müssten die Mitarbeiter eine Steighilfe nach der anderen ablaufen. Über das 11,20 m lange Podest können sie jedoch verschiedene Anlagenbereiche viel besser erreichen, was die Service- und Wartungsarbeiten deutlich schneller und komfortabler macht. Von einer zentralen Stelle des Podests aus gibt es zahlreiche Wege zu den entsprechenden Maschinenteilen. Infolge einer Kapazitätserweiterung der Anlage kam es bald zu einer zweiten Produktionslinie nach gleicher Bauart. Auch hier entschied sich Miele für das Treppen/Podeste System von item.

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