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100 ergonomische Arbeitstische
im Dauereinsatz bei SIKO

Der Spezialist für Mess- und Antriebstechnik benötigte ergonomische Arbeitstische für sein neues Produktions-, Vertriebs- und Verwaltungszentrum

Als weltweit agierender Hersteller von Sensoren und Positioniersystemen für Maschinenbau und Industrie hat die SIKO GmbH fünf Tochtergesellschaften. Das seit 1963 in Buchenbach ansässige Unternehmen mit rund 230 Mitarbeitern entschied sich 2018 für einen Neubau im 30 Kilometer entfernten Bad Krozingen – schon wenige Monate später erfolgte der erste Spatenstich. Künftig fertigt SIKO seine elektronischen Produkte auf rund 5.000 m² Fläche. Für das neue Gebäude suchte SIKO nach einem Partner für ergonomische Arbeitstische. Es ging darum, Bauteile für die Produktion der Messgeräte ins Greiffeld der Mitarbeiter zu bringen sowie den gesamten Arbeitsablauf ergonomisch zu gestalten und zu optimieren. Mit einem modularen und flexiblen Arbeitsplatzsystem bietet item die perfekte Lösung – dank des Regionalcenters in Freiburg zusätzlich die entscheidende Standortnähe. „Wir standen während der gesamten Projektphase in engem Kontakt“, sagt Lorenzo Tosoni, Vertriebsmitarbeiter Systemtechnik bei item, „bei der Größe des Projektes eine unbedingte Notwendigkeit.“ Insgesamt hat item für dieses Projekt rund 100 Arbeitstische projektiert und konstruiert.

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Neue ergonomische Arbeitstische: Modular und flexibel einsetzbar

Die Messgeräte und -systeme, die SIKO produziert, bestehen aus zahlreichen Einzelkomponenten. Sie werden in mehreren Arbeitsschritten zu Baugruppen und schließlich zu Endprodukten montiert. Bestehende Arbeitstische am alten Standort Buchenbach stammten von verschiedenen Herstellern und ließen sich nicht flexibel an veränderte Anforderungen anpassen. Auch die Lagerhaltung unterschiedlicher Profile gestaltete sich schwierig: „Wir wollten uns auf einen Hersteller festlegen, um unsere Lagerhaltung zu optimieren“, sagt der Head of Lean Management bei SIKO. „Mit item realisieren wir schnell und effizient Standardtische, können flexibel Anpassungen vornehmen, Zubehör integrieren und auch individuelle Systeme konfigurieren.“ Kurzum: Mit dem Arbeitsplatzsystem von item lassen sich ergonomische Arbeitstische sehr einfach und unproblematisch umsetzen. Bereits Ende 2016 startete das gemeinsame Projekt mit Cardboard Engineering. Anhand eines Modells aus Karton wurde die Montagelinie von SIKO nachgestellt. Ganz im Sinne der Lean Production ging es darum, verschwendungsarme Arbeits- und Materialflusssysteme zu entwickeln und im Team neue Ideen und Lösungsvorschläge direkt am Modell umzusetzen.

Mit item realisieren wir schnell und effizient Standardtische, können flexibel Anpassungen vornehmen, Zubehör integrieren und auch individuelle Systeme konfigurieren.

Nach der Konzeptionsphase entstand mit direkter Unterstützung von item ein Prototyp. Hier wurden die Arbeitsläufe der jeweiligen Montage-Stationen von den Spezialisten genau unter die Lupe genommen, um in allen Bereichen ergonomische Arbeitstische realisieren zu können: Für die Erstellung einer Baugruppe nimmt der Mitarbeiter Einzelteile aus verschiedenen Behältern und fügt diese an seinem Platz zusammen. Mithilfe von Aufbauten an den vorhandenen Arbeitsplätzen sollte das Material zur Fertigung ins Greiffeld des Mitarbeiters gebracht werden. Ursprünglich befand sich das Material im Rücken der Montagearbeiter, was weder ergonomisch noch effizient war. Daher suchte SIKO nach einer Lösung für die Trennung von Logistik und Wertschöpfung. Zusätzlich sollte der gesamte Fertigungsprozess eine Optimierung erfahren. Allerdings galt es an dieser Stelle folgende Hürde zu meistern: Wenn die zwei bis drei Meter langen Werkbänke in einer Reihe angeordnet waren, legte ein Mitarbeiter während der Durchführung der einzelnen Arbeitsschritte eine lange Wegstrecke zurück. Wenn er am Ende der Tischreihe seine Baugruppe zusammengefügt hatte, musste er zum Anfang der Tischreihe zurückkehren, um sich dort wieder dem ersten Schritt zu widmen.

An diesen schmalen Sondertischen erfolgen Prüf- und Verpackungsvorgänge.

Optimierte Arbeitsabläufe dank ergonomischer Arbeitstische in U-Form-Anordnung

Nachdem Anzahl und Größe der Einzelteil-Behälter festgelegt worden waren, wurden durch item die Größe und der Aufbau der ergonomischen Arbeitstische definiert und weitere Komponenten wie Rollenbahnen konfiguriert. Zusätzlich zu den Arbeitstischen auf Basis von standardisierten Abmessungen setzt SIKO auch schmalere Sondertische für Prüf- und Verpackungsvorgänge ein. Standardtische hingegen werden für die Vor- und Hauptmontage eingesetzt. Für die Standardtische verwendet SIKO verschiedene Sonderkomponenten von item. Materialzuführungen etwa erfolgen mittels Rollenbahnen. Zudem werden die ergonomischen Arbeitstische in den Produktionsbereichen in U-Form aufgestellt, was die Arbeitsabläufe zusätzlich verbessert. So benötigt ein Mitarbeiter nur eine kurze Strecke für den vollständigen Arbeitsvorgang von der Montage bis zur Verpackung der Produkte. „Die rationelle Anordnung der Tische bietet erhebliche Vorteile für die Mitarbeiter. Auch sparten wir durch die Reduzierung der Materialbestände und die materialflussorientierte Anordnung deutlich Platz ein“, berichtet der Lean-Experte von SIKO.

Durch die Reduzierung der Materialbestände und die materialflussorientierte Anordnung sparten wir deutlich Platz ein.

Auch in produktionsnahen Bereichen setzt SIKO auf die ergonomischen item Arbeitstische, beispielsweise in der Werkstatt und in den Technikerbüros. Sie sind höhenverstellbar und lassen sich optimal an die individuelle Körpergröße der Mitarbeiter anpassen. Die ideale Höhe wird gespeichert und lässt sich jederzeit wieder abrufen. Durch die integrierte Synchronsteuerung fahren alle in U-Form angeordneten Arbeitstische gleichzeitig auf die zuvor einprogrammierte Höhe. Somit ist bei einem Schichtwechsel die richtige Einstellung innerhalb weniger Sekunden abrufbar – und auf die Mitarbeiter warten stets ideale ergonomische Bedingungen. Beim Materialtransport stellen die item SystemMobile L und U eine perfekte Ergänzung der Arbeitsstationen dar. Damit transportieren Logistikmitarbeiter Komponenten für die Montage vom Wareneingang und aus dem Lager zum jeweiligen Arbeitsplatz. In weiteren SystemMobilen werden kleine Komponenten bevorratet, die weniger oft in einer U-Linie benötigt werden, aber für spezielle Varianten wichtig sind. Der Mitarbeiter kann den Platz schnellstmöglich und selbstständig umrüsten. Dadurch gewährleistet SIKO, dass auch Sondervarianten schnell realisiert werden können.

Die item SystemMobile sind eine flexible und ideale Ergänzung der Arbeitsstationen.

Flexible Gestaltung und partnerschaftliche Zusammenarbeit

Da es sich bei SIKO um einen Variantenfertiger handelt, müssen viele verschiedene Bauteile am Arbeitsplatz verfügbar sein. Eine flexible Anordnung von ergonomischen Arbeitstischen mit verschiedenen Abmessungen für die effiziente Fertigung der Messgeräte und -systeme ist daher ein Muss. Hier profitiert SIKO von den zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten der item Komponenten: Diese sind untereinander kompatibel, flexibel und individuell nutzbar. So können Standardtische auch für kleine Losgrößen mit minimalem Aufwand angepasst werden. In den jeweiligen Werkstätten an beiden Standorten bevorratet SIKO einige Profile und Zubehör wie Tastaturhalter, Haken oder Magnete. Falls weitere Komponenten benötigt werden, erfolgt innerhalb von 24 Stunden die Lieferung von item.

Dank der Liefertreue von item kann SIKO die Produktion jederzeit kurzfristig umstellen und an veränderte Anforderungen anpassen.

„So können wir unsere Produktion jederzeit kurzfristig umstellen und an veränderte Anforderungen anpassen“, erklärt der Lean-Spezialist. „Auch von Vorteil ist der Katalog mit den zahlreichen Produkten, den item auf der Homepage bereitstellt.“ Dank der vertrauensvollen Partnerschaft und der schlanken Prozesse konnte das große Projektvolumen in der vorgegebenen Zeit gestemmt werden: „Obwohl so viele Personen in das Projekt involviert waren, funktionierte der Ablauf reibungslos“, hebt der Leiter des Lean Managements hervor.

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