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Studie zur Digitalisierung im Maschinenbau im neuen Gewand

Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich aus der Digitalisierung? Mit dieser Frage und passenden Lösungsansätzen für die Konstruktion im Maschinenbau beschäftigt sich unsere neu aufgelegte Studie.

Die Corona-Krise hat dem Thema Digitalisierung im Maschinenbau branchenübergreifend noch einmal einen deutlichen Schub gegeben. Allerdings hatte sich die Konjunktur schon vor der Krise deutlich abgekühlt. Gerade in solchen Zeiten wird es für Unternehmen umso wichtiger, Effizienzvorteile durch die gezielte Digitalisierung von Prozessen zu nutzen und somit die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Rund um das Thema Digitalisierung im Maschinenbau hat item schon 2018 eine erste Studie unter Entscheidern und Konstrukteuren im Maschinenbau durchgeführt. Hier zeigte sich, dass Unternehmen abseits von übergeordneten Begriffen wie „Industrie 4.0“ nach konkreten Ansätzen suchen, mit denen sich die Vorteile der Digitalisierung im Maschinenbau mit geringem technischem Aufwand nutzbar machen lassen. Viele der im Detail geäußerten Wünsche haben wir bei der Weiterentwicklung unserer Online Tools wie dem item Engineeringtool und dem item MotionDesigner® bereits umgesetzt.

Wie digital ist der aktuelle Maschinenbau?

Mit frischen Zahlen, neuen Erkenntnissen und internationalen Vergleichen: Entdecken Sie unsere aktualisierte Zukunftsstudie für den Maschinenbau.
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Digitalisierung im Maschinenbau in der aktuellen Studie 2020

Für die Neuauflage unserer Studie zur Digitalisierung im deutschen Maschinenbau wurden erneut mehr als 140 Anwender und Entscheider aus dem Bereich Konstruktion im Maschinenbau befragt. Im Rahmen unseres Engagements rund das Thema Digital Engineering haben wir im gleichen Zeitraum zudem weitere Studien in Frankreich, Großbritannien, Spanien und Tschechien durchgeführt. Hierdurch sind zum ersten Mal auch Quervergleiche im Antwortverhalten in den jeweiligen Ländern möglich. Mit Blick auf die Digitalisierung im Maschinenbau zeigt die Studie, dass der Anteil der Unternehmen, in denen sich einzelne Mitarbeiter oder ganze Abteileilungen mit dem digitalen Wandel beschäftigen, weiter gestiegen ist. Generell scheint sich also in vielen Unternehmen eine gewisse Souveränität im Umgang mit dem Thema einzustellen. Auf der anderen Seite werden digitalisierte Prozesse von Kunden immer stärker vorausgesetzt. Im Vergleich zu 2018 deutlich häufiger gefordert ist etwa die Fähigkeit, Webmeetings durchzuführen (55 %). Auch Service-Chats (42 %) werden von Kunden häufiger gefordert.

In 67 % der befragten Unternehmen befassen sich Mitarbeiter schon gezielt mit dem digitalen Wandel im Maschinenbau.

Von Kundenseite wird aus der hohen Verfügbarkeit von CAD-Daten oft abgeleitet, dass dadurch die eigentliche Arbeit in der 3D-Konstruktion eine deutliche Beschleunigung erfährt. Die einfache Projektabstimmung im Webmeeting trägt zu dieser Entwicklung bei und führt dazu, dass Kunden noch häufiger Anpassungswünsche in späten Phasen der Projektumsetzung äußern. Um diese Kundenanforderungen zu erfüllen, werden die Themen „Moderne Ausbildung“ und „Fachkräftemangel“ für den Maschinenbau in Deutschland bei einem Großteil der Teilnehmer weiter an Bedeutung zunehmen. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter im technischen Bereich sehen 59 % der Teilnehmer als sehr schwierige oder schwierige Aufgabe für das eigene Unternehmen. Gleichzeitig sind Online-Karriereportale und Printanzeigen noch immer die Mittel der Wahl bei der Mitarbeitergewinnung.

Veränderte Anforderungen durch die Digitalisierung im Maschinenbau

Am Beispiel der Mitarbeitergewinnung wird exemplarisch deutlich, dass die Digitalisierung ein Prozess ist, der sich durch das gesamte Unternehmen ziehen muss. Der weiter steigende Zeitdruck in der Konstruktion wird laut Einschätzung der Teilnehmer unserer Studie zur Digitalisierung im Maschinenbau dazu führen, dass Mitarbeiter in der Konstruktion häufiger mit Koordinationsaufgaben konfrontiert sind. Ein Konstrukteur übernimmt damit Aufgaben eines Projektmanagers. Kommunikationsfähigkeiten und gegebenenfalls Fremdsprachenkenntnisse werden entsprechend wichtiger. Unternehmen müssen Bewerbern daher heute nicht nur eine attraktive Unternehmenskultur mit einer guten Work-Life-Balance bieten, sondern Talente in den eigenen Reihen aktiv in ihrer Entwicklung fördern. Stellenanzeigen definieren sich heute jedoch oft noch dadurch, ein genaues Anforderungsprofil an Bewerber zu definieren.

80 % der Teilnehmer gehen davon aus, dass die Digitalisierung von Prozessen ein wesentlicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen werden wird.

Hochqualifizierte Bewerber interessieren sich dagegen immer stärker dafür, wie Unternehmen etwa leistungsbereite Mitarbeiter im Rahmen eines datenbasierten Talent- und Performance-Managements fördern. Generell einig sind sich die Teilnehmer der Studie zur Digitalisierung im Maschinenbau, dass die Digitalisierung von Prozessen mittelfristig ein wesentlicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen werden wird. Dies betrifft neben der Mitarbeiterentwicklung auch den Einsatz von modernen Programmen, mit denen sich zeitaufwendige Standardaufgaben in der 3D-Konstruktion gezielt beschleunigen oder komplett automatisieren lassen. Unternehmen am Anfang ihrer eigenen Digitalisierungsstrategie bietet unser Media Center kostenfreie Orientierungshilfen im Digital Engineering – vom schnellen Selbsttest zur Einschätzung des Digitalisierungsgrades des eigenen Unternehmens bis hin zu zentralen Themen wie dem Datenschutz und der Entwicklung eines digitalen Geschäftsmodells.

Zahlreiche weitere Zahlen, Einschätzungen und konkrete Handlungsempfehlungen bietet die item Studie „Wie digital ist der Maschinenbau 2020? Aktuelle Entwicklungen im Digital Engineering“.

Sie interessieren sich grundsätzlich für das Thema Digitalisierung? Dann haben wir etwas für Sie: Abonnieren Sie doch einfach den item Blog über die Box oben rechts!