Zwei kreative Ingenieure und eine Idee, die den Maschinenbau bis heute prägt: Was damals in Solingen entstand, ist heute auf fünf Kontinenten zuhause – und entwickelt sich immer weiter.
Die Vorgeschichte von item beginnt 1973 mit Gerrit Pies und Wolfgang Rixen, die sich im Entwicklungsbüro eines Maschinenbauunternehmens kennengelernt hatten. Beide wussten, dass sie die Dinge anders angehen wollten und machten sich selbstständig, zunächst als „Rixen & Pies GbR“. Intern war das Unternehmen jedoch schon unter dem Namen „item“ bekannt, einer Abkürzung für „Industrietechnik und Maschinenbau“.
1976 wurde der neue Name offiziell. Bald darauf entstand die Grundidee, die item bis heute prägt: Aluminium statt Stahl, Schrauben statt Schweißen. So haben Sie maximale Flexibilität, um Ihren Projekten eine eigene Dimension hinzuzufügen.
Werfen Sie gemeinsam mit uns einen Blick auf die Geschichte von item!
Initialzündung für den MB Systembaukasten
Es war ein normaler Kundenauftrag, der alles veränderte: Die beiden Jungunternehmer und Radsport-Fans sollten einen Fahrradträger entwickeln und ließen dafür Material in einem Aluminium-Presswerk fertigen. Durch das Strangpressverfahren wurden Möglichkeiten eröffnet, die weit über den Fahrradträger hinausreichten. So entstand 1980 in Solingen nach einigem Experimentieren etwas völlig Neues: ein Maschinenbau-Aluminiumprofil. Das Profil 40×40 und das Schwesterprofil 80×40 mit umlaufenden 8-mm-Nuten wurden die Basisprofile für den späteren MB Systembaukasten (den heutigen „item Systembaukasten“).
Das modulare System wurde direkt zum Patent angemeldet. Sein Prinzip ist zeitlos: Sogar Profile aus dem Jahr 1980 lassen sich problemlos mit den allerneuesten Komponenten kombinieren und erweitern. Seit den Anfängen spielt Gestaltung eine entscheidende Rolle: Ein klassisches, stilvolles Design verbindet Form und Funktion und sorgt für Konstruktionen, die auch repräsentative Zwecke erfüllen. Dafür arbeiten das Design-Team und die Kolleginnen und Kollegen aus der Produktentwicklung eng zusammen. Im Laufe der Jahrzehnte wurde diese Designphilosophie mit über 40 Design-Preisen ausgezeichnet.

Internationalisierung und digitaler Quantensprung
Schritt für Schritt begeisterte unser Baukastenprinzip immer mehr Unternehmen. 1984 nahm ein erster Partner den MB Systembaukasten in sein Vertriebsprogramm auf und noch im selben Jahr konnten wir in der Schweiz und in Japan erste Partner im Ausland gewinnen. 1992 folgte mit item Italia die erste eigene ausländische Tochtergesellschaft. Im Jahr 1997 erfolgte die Einführung des MB Kit Systems in den USA. Zwei Jahre darauf kamen Distributionspartner in Afrika und Australien hinzu: Damit waren unsere Produkte weltweit verfügbar. Inzwischen sind wir mit eigenen Niederlassungen in den USA, Mexiko, China, Italien, Polen, Frankreich und der Schweiz vertreten.
Kostenfreie Online Tools wie das item Engineeringtool für Konstruktionsprojekte beschleunigen die Arbeit aller Beteiligten.
Ende der 1980er Jahre legte die Einführung von Computersystemen die Basis für die Digitalisierung der Industrie. Was mit ersten CAD-Systemen begann, hat sich zum intuitiven Self-Engineering entwickelt. Auch hier sind wir als Pionier vorangegangen und haben für Sie eine ganze digitale Welt entwickelt: Kostenfreie Online Tools wie das item Engineeringtool für Konstruktionsprojekte beschleunigen die Arbeit aller Beteiligten. Im item Online Shop finden Sie vorkonfigurierte Musterlösungen, die Sie direkt einsetzen, bearbeiten oder als Inspiration nutzen können.
Wachstum durch Tradition und Innovation – heute und morgen
Nach wie vor bleibt item in Familienbesitz und wird inzwischen in der zweiten Generation weitergeführt. Unsere Geschäftsführer Stephan Buchmann, Dr. Heiner Giese, Thomas Neller und Florian Palatini stehen an der Spitze eines Unternehmens, dessen Produktportfolio durch neue Innovationen stetig wächst: Aktuell umfasst es über 4500 Komponenten. Denn Ihre Ideen sind es wert!
Wir arbeiten ständig daran, den item Systembaukasten für Sie weiterzuentwickeln. Dabei wird Nachhaltigkeit immer wichtiger, wie unsere Profile WFC zeigen. Ob für Ressourcenschonung oder die smarte Produktion: Dank des modularen Baukastenprinzips fügen sich Neuheiten perfekt ins große Ganze ein.

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